Sendeanlage

Direkt neben dem Aussichtsturm am Brotjacklriegel befindet sich ein Sendemast des Bayerischen Rundfunks.

Seit 1951 "krönt" den Brotjacklriegel eine Sendeanlage des Bayerischen Rundfunks.
Der erste Sendemast, ein Stahlfachwerkturm von 48 m Höhe, wurde 1959 durch den heutigen 128 m hohen Stahlbetonturm ersetzt.
Im Inneren des Turmfußes entstanden fünf Stockwerke, darin wurden alle bisher im Stationsgebäude betriebenen Senderanlagen sowie der neue Siemens-Fernsehsender mit Überwachungseinrichtung untergebracht.

Kleinere Umbauten und der Austausch technischer Einrichtungen wurden Ende der 70er Jahre notwendig. Der Sender erhielt eine sog. „passive Reserve“: Fällt der Hauptsender wegen einer Störung aus, schaltet sich automatisch der Reservesender ein.
Durch die Übernahme weiterer Aufgaben und die notwendige Unterbringung neuer Senderanlagen drohte der mittlerweile fast 30 Jahre alte Betonturm aus allen Nähten zu platzen. Ein großer Umbau stand ins Haus.

Der Plan für die Erweiterung wurde Ende der 80er Jahre gefasst: Um den Turmfuß entstand ein zweistöckiger, ringförmiger Anbau. Im Herbst 1990 wurde Richtfest gefeiert, ein Jahr später waren alle Sendereinrichtungen im Neubau installiert, im Juni 1992 fand die offizielle Einweihung statt.
Aufsehen erregte 2006 der mit Hilfe eines Hubschraubers durchgeführte Antennenwechsel an der Spitze der Sendeanlage.

Die Sendeanlage am Brotjacklriegel ist eine sog. Mutterstation, zuständig für ganz Niederbayern und die Oberpfalz. Von hier aus werden alle „unbemannten“ Außenstationen wie z.B. Passau und Deggendorf fernüberwacht.

Ausgestrahlt werden alle bayerischen Rundfunkprogramme, Deutschlandfunk, Antenne Bayern und ein digitaler Radiosender
sowie 12 digitale Fernsehsender (ARD, ZDF, BR mit den entsprechenden Zusatzprogrammen)